LED Kurzform aus englisch: light-emitting diode, deutscht: Licht-emittierende Diode oder Leuchtdiode

Der Siliziumkristall ist die Lichtquelle der LED. Mit elektrischer Strom, beginnt der Kristall je nach Aufbau des Siliziums rot, grün oder gelb zu leuchten.Weisses Licht entsteht aus der blauen LED durch Zusatz des gelben Leuchtstoffes Phosphor. Die LED ist kein Temperaturstrahler, die elektrische Energie wird sehr effizient in Licht umgewandelt. Der Wirkungsgrad der LED ist heute wie bei Leuchtstofflampen etwa viermal höher als bei Glühlampen. Für grosse Leistungen gibt es LED Module bestehend aus vielen kleinen LED.
Neue, warme Lichtfarben sind auch für den Wohnbereich geeignet.
Vorteile von LED
– Sehr gute Effizienz bis max. 100 Lumen pro Watt
– Sehr lange Lebensdauer >30‘000 Std.
– Bündelungsfähigkeit
– Beliebig schalt- und dimmbar

Watt= W
Bezogen auf Leuchten gibt W den Anschlusswert einer Leuchte wieder – in Bezug gesetzt zur Zeit errechnet sich der Stromverbrauch einer Leuchte.
Je höher W, desto höher ist der Stromverbrauch gemessen in Kilowattstunden(kw/h).

Lumen = lm
Beschreibt die Lichtmenge, die ein freistrahlendes Leuchtmittel abgibt. Es beantwortet die Frage, wie viel Licht macht ein Leuchtmittel.

Lumen/Watt = lm/w
Dieser Wert beschreibt wie viel Licht (lm) eine Leuchte bei 1 Watt Stromverbrauch erzeugt.
Entscheidend ist, dass sich die lm/w Angabe auf die relevante Leuchte bezieht und nicht auf das unverbaute Leuchtmittel, z.B. eine LED.

Lux = lx
In Lux (lx) wird gemessen wie viel Licht auf eine bestimmte Fläche bzw. einen bestimmten Punkt im Raum fällt.
Im Büro sind beispielsweise zum Arbeiten am Schreibtisch mindestens 500 lx mittlere Beleuchtungsstärke notwendig, im Umgebungsbereich 300 lx.

Candela/m2= cd/m2
Auch Leuchtdichte genannt, beschreibt die Helligkeit einer Fläche, z.B. eines Leuchtenkopfs. Niedrige Leuchtdichten anselbigen gewährleisten ein blendfreies und ermüdungsarmes Arbeiten.
Wir bauen und empfehlen nur Leuchten, die bei dem typischerweise angenommen Einblickwinkel von 65°weniger als 1000cd/m2 haben.

Kelvin = K
Die Kelvinzahl beschreibt die Lichtfarbe/Farbtemperatur (kaltweisses Licht / 4000K , neutralweisses Licht / 3500K, warmweisses Licht / 2700K.
Wir empfehlen 2700K für den privaten Bereich und 3500K (statt wie üblich 4000K) für den Bürobereich. Anders als der CRI-Wert sagt die Kelvinzahl nichts über die Qualität des Lichts aus.

Colour Rendering Index (Farbwiedergabeindex) = CRI/Ra
Der CRI beschreibt die Lichtqualität , d.h. wie gut die einzelnen Farben für das menschliche Auge wiedergegeben werden. Umso geringer der Wert <80, desto „verwaschener“ wirken sie. Umso höher der Wert ist, desto besser d.h. brillanter werden Farben wiedergegeben.
grosser Wert CRI = 90 Ra – sehr gut für die Wohnraumbeleuchtung.
mittlerer Wert = CRI 85 Ra – für Bürobeleuchtung geeignet
kleiner Wert CRI < 80 Ra – nicht akzeptabel für Innenräume
Der CRI-Wert sagt nichts über die Lichtfarbe aus.

Gleichmässigkeit = g-Wert
Mit dem g-Wert wird die Lichtverteilung im Raum wiedergegeben. Wenn der hellste und der dunkelste Punkt im Raum nicht zu unterschiedlich sind, erhält man ein ausgeglichenes Lichtniveau. Zum ermüdungsfreien Arbeiten ist es notwendig, eine möglichst hohe Gleichmässigkeit des Lichts im Raum zu erreichen. Diese Gleichmässigkeit wird durch den g-Wert definiert, je höher die Gleichmässigkeit desto höher der g-Wert.

Gut ist ein Wert zwischen 0,4 und 0,6, das theoretische Maximum liegt bei 1

Lichtverteilung
Bei direkt/indirekt strahlenden Leuchten gibt die Lichtverteilung an, wie viel Prozent des Lichts in die jeweilige Richtung abgegeben wird.
Ein überwiegend indirekter Lichtanteil sorgt für eine angenehme Leuchtdichteverteilung im Raum, die ein ermüdungsfreies Arbeiten in einer angenehmen Lichtatmosphäre gewährleistet.

weiterführende Informationen: bei Wikipedia